Archiv für die Kategorie „Klönschnack“
Eben gerade habe ich bemerkt, dass ich Euch noch gar nicht das – mit Stolz erkämpfte – Finisher Shirt des Ostseeman 2010 präsentiert habe. Es ist ein atmungsaktives (da 100% Polyester) blaues Poloshirt mit ein wenig Werbung aufm Ärmel und dem Ostseeman Logo auf der Brust.
Mir persönlich gefällt es nicht sooo gut, aber trotzdem trage ich es mit Stolz (und eingezogenem Bauch) beim Einkauf oder anderen Gelegenheiten. Bin ja mal gespannt, wie es im nächsten Jahr ausschaut
Soviel für Heute
Gruss
Frank
So findet man z.B. auf derwesten.de einen Artikel über den Unnaer Sportlehrer Rolf Dieter Lingstädt, der als 55 jähriger die komplette Distanz in 11:42 absolvierte. Im Artikel wird ziemlich deutlich, worauf es den meisten “Hobby-Triathleten” am meisten ankommt: Spass haben, fit bleiben und Ziele verfolgen und erreichen.
Dinge die auch ich für sehr wichtig halte und vielleicht hats mich auch aus diesem Grunde zum Ostseeman getrieben?
Meine Sportwoche sieht inzwischen ganz anders aus als vor dem 1.8.2010. Mich treibt es regelrecht aufs Rad und in die Joggingschuhe. Lediglich das Schwimmen ist noch ein rotes Tuch für mich, aber da ich im nächsten Jahr sicherlich noch keinen kompletten Triathlon bestreiten werde, gebe ich mir diesbezüglich auch noch ein wenig Galgenfrist. In meinem Training hat sich etwas ganz entscheidendes gewandelt. Die erstmalige Bezwingung des “Inneren Schweinehundes” (IS) auf der 180 km Radstrecke, hat in meinem Kopf regelrecht einen Schalter umgelegt. Während ich zum Beispiel beim Joggen stets nach kurzer Strecke (2 km) schon die Segel strich – einfach weil der IS sehr penetrant gerufen hatte “Frank hör auf – die Couch ist viel bequemer”, laufe ich heute schon eine Strecke von 8 km problemlos durch und kann dabei sogar Intervalle bis zur Endbelastungsgrenze laufen. Und das alles nur, weil ich den IS besiegen konnte – weil in mir immer irgendwas sagt: “Du bist die 180 gefahren, also jammer nicht bei 5 km joggen schon rum!”
Also das ist schon klasse und ich freu mich echt darüber, dass ich nun noch härter und effektiver trainieren kann.
Solong fürs Erste. Im nächsten Artikel schreib ich euch mal etwas über mein nächstes Vorhaben am 12. Sept.
Euer
Ostseemenne
Vor detailliertem Rennbericht möchte ich zuallererst einen Dank an meine Frau loswerden. Michaela hat trotz Schwangerschaft, unseres Hochzeitsstresses und der Geburt unseres kleinen Ostseemans Nico im Mai, all meine Trainings-Hochs und Tiefs mit durchgemacht und mich immer wieder motiviert und mir den Rücken freigehalten. Sogar meine Runden auf der Strecke hat sie, mit Kinderwagen, anfeuernd und jubelnd begleitet. Danke mein Schatz!
Zugegebener Maßen war das schon ein wahnwitziges Projekt – Staffel-Teilnahme am Ostseeman 2010. Und dabei denke ich nicht nur an meine 180 km auf dem Rennrad, sondern ganz besonders auch an die Schwimmstrecke von 3,8 km, welche von Anja bewältigt werden musste. Gerade Anja und ich waren wohl diejenigen beiden, die das ganze sehr blauäugig angegangen sind. Frei nach dem Motto “morgen ist ja auch noch n Tag” hab zumindest ich das Vorhaben ziemlich relaxed angepeilt und ich glaube auch Anja stand mir diesbezüglich in nichts nach.
Nur Peter, unserer Marathon-Man, schien ein wirkliches Konzept zu haben und trainierte auch ziemlich konstant und zielgerichtet auf den großen Tag hin. So hatte Peter kurz vorm Ostseeman schon den Hamburg Marathon, mehrere kürzere Distanzen und den Glücksburger Halbmarathon in den Beinen, während Anja grad mal 3 Wochen vorm Wettkampf das erste Ostseewasser schluckte und dabei das erste Mal einen Neo trug! Aber auch ich selbst kann mich nicht gerade mit größter Trainingsdisziplin rühmen. Gerademal die letzten 7 Wochen vorm Ostseeman traute ich mich auf längere Distanzen, indem ich an RTF’s teilnahm und dort Strecken zwischen 80 und 120 Kilometern absolvierte. Immerhin wurden es doch noch knapp 3000 Kilometer in der Vorbereitung, neben diversen Dauerläufen und Spinning im Fitness Studio Hauser.
Alles in Allem also vielleicht nicht gerade Profihaft unsere Vorbereitungen – aber das war auch gar nicht unsere Intention! Wir wollten ankommen – wir wollten unter 15 Stunden ankommen – wir wollten die Medaille ! Mehr nicht !
Der Wettkampftag
Meine größte Angst, am Wettkampftag nicht aufs Klo zu können, hatte sich schon am Vorabend zum Ostseeman erledigt. Ich war dermassen aufgewühlt und nervös, dass sich sämtlicher Darminhalt schon in verdünnisierter Form verabschiedete
.
Am Sonntag also holten Anja und Peter mich um 5:30 Uhr ab und wir fuhren los nach Glücksburg. Noch im Auto gings schon los mit allen möglichen Zweifeln und Fragen. Das Wetter war mehr oder weniger beschi…. . Es war gut windig und nieselte. Oh mann. Ist der Transponder dabei? Habt Ihr gegessen – getrunken? Solln wir wirklich starten?? Doch was war das für eine Frage? “Natürlich ziehen wir das jetzt durch!”
Kurz vor Glücksburg – in Solitüde – haben wir dann noch die Schwimmerin einer befreundeten Staffel “eingeladen”. Anna. Im Gegensatz zu uns Mittvierzigern war Anna wohl etwas jüngeren Alters – ich denke sie ist 18 – und hat mit Ihrer lockeren, netten und unbeschwerten Art dann doch noch alle unsere Zweifel weggefegt, sodass wir dann doch voller Mut in die Wechselzone stapften, um uns mit dicken Filzstiften Beine und Arme vollkritzeln zu lassen
Oh mann – die Spannung stieg. Um ca. 6:25 Uhr schlüpfte Anja dann in Ihren Neo – zumindest “obenrum”, denn “untenrum” hatte sie das wohl schon zuhause erledigt. Ab 6:30 Uhr war dann einschwimmen angesagt. Ich kann Anja’s Gesicht irgendwie gar nicht beschreiben – aber ich denke skeptisch panisch sind schon zwei ganz gute Worte dafür! Peter meinte nur die ganze Zeit “Wir müssen jetzt echt aufpassen dass Anja nicht noch die Segel streicht. Die ist hammeraufgeregt!” – und das sah man ihr fast mit geschlossenen Augen an. Aber ich kann von mir sagen, dass ich nicht weniger aufgeregt war. Und das obwohl ich doch gar nicht ins Wasser musste.
Dann stieg die Spannung ins Unermessliche. Wir standen am Ufer, links der ca. 700 Athleten und es wurden die Nationalhymnen der Teilnehmer abgespielt. Um 6:59 Uhr dann die deutsche Hymne … mein Puls war auf 129 !!! Dabei stand ich nur daneben.
…6…5…4…3…2…1… START
Boah was für ein Rauschen. 700 Gummimänner (und Frauen) stürmten die Ostsee und ich wollte um keinen Preis der Welt jetzt mit Anja tauschen. Und dann sahen wir sie auch. Völlig relaxed und mäßigen Schrittes, begab sich die Dame in die Fluten und bald schon war ihre gelbe
Badekappe hinter der breiten Brücke verschwunden.
Ok, jetzt wars also getan. Unsere Staffel war dabei und wir konnten nur noch abwarten, nach welcher Zeit Anja wieder am Ufer eintreffen würde. Gemäß Anja’s Einschätzung rechneten wir so mit 2:00 h bis 2:10 h. Doch da sollten wir – und vor allem Anja sich gewaltig vertan haben! Während der erste Schwimmer, ein 17 jähriger Staffelstarter namens Till Gurke, bereits nach 47:15 Minuten aus dem Wasser stieg, machte ich mich so langsam aber sicher fertig. Ich hatte auch bereits zuhause die Radhose – mit vieeel Melkfett – und mein Trikot angezogen. Ich entschied mich auch für ein windabweisendes Unterhemd ohne Arme (was wirklich gut war). So checkte ich nochmal mein Bike, meinen Tacho und meine Schuhe, die ich am Rad liegen lies. Ich nahm mir vor, auf Turnschuhen durch die Wechselzone zu schlurfen, da ich keine Lust hatte auf den Wegplatten mit den Cleats der Radschuhe auszurutschen. (Auf die 15 Sekunden Radschuhe anziehen würds wohl zeitlich nicht drauf ankommen). So, alles roger. Helm auf und langsam zur Wechselzone gelatscht, in der sehr reges Treiben herrschte und mir schon viele, scheinbar unter Zeitdruck stehende Mitstreiter entgegen stürmten.
Jetzt erstmal durchatmen und schauen, was die Anderen hier so treiben. Ich hatte ja noch nie soetwas mitgemacht. Aber das sah alles ganz einfach aus und bis Anja kommen würde wär meine Aufregung sicher abgeebbt und alles wird laufen. Nur das “bis Anja kommen würde…” verküzte sich ziemlich prompt, denn alles andere als erwartet, tauchte Anja bereits nach 1:30 h in der Wechselzone auf und sowohl freudig – als auch überhaupt völlig überrascht – nahm ich das “Staffelholz” (den Transponder) in Empfang und taperte zu meinem Bike – nein ich sprintete tatsächlich. Dort schnappte ich mir selbiges, schob es zum Balken und schwang mich auf die erste Runde. “Puh Anja – was haste da denn bloss für ne Zeit vorgelegt?!”, das war das einzige was ich ihr beim Wechsel noch sagen konnte und dann dachte ich nur “Mensch Frank, nu musste aber richtig Gas geben”.
Aber dann ging die Aufregung schon bald in das trainierte, ruhige Pedalieren über, welches mich a
uf den vielen Trainingskilometern, die ich allesamt allein absolvierte, begleitete. Erstmal ruhig angehen lassen, maximal nen 25er Schnitt hatte ich mir für die ersten beiden Runden vorgenommen. Das erste Mal am Weeser Berg (Rothenhaus) gings super hinauf. Im sitzen auf dem grossen Kettenblatt. Super das es hier nun gleich links ab ging, so wurd der Berg irgendwie ein Stückchen kürzer. Durch Wees hindurch, über welliges Terrain mit viel Speed bis nach Munkbrarup und dort dann mit Vollspeed die 90° Grad Kurve auf die Nordstrasse. Ja – das machte Spass, viel Spass!! Zumindest in der ersten Runde ![]()
Auch der dann folgende Berg flutschte ziemlich gut und ohne Wind auf der langen Geraden in Richtung Ringsberg gings ab wie am Schnürchen. Links ab nach Ringsberg rein und in Richtung Rüde wurds dann nochmal schneller und so war ich nach einigem, weiteren Links und Rechts schliesslich nach ca. 35 Minuten am Wahlberg, der ersten Verpflegungsstation. Das war sehr gut, denn ich war ohne Flaschen losgeradelt (unbeabsichtigt) und war froh nun endlich einen ordentlichen Schluck nehmen zu können. Auch die angebotene Banane war herzlich willkommen und bis zur Ecke Bockholm/Holnis hatte ich diese auch genüsslich verspeist.
Jetzt nur kräftig weiterradeln und nicht an die Schmerzen denken – das wurde ab Holnis meine Devise. Denn prompt hinter der Wende erdreistete sich ein Wadenkrampf,
mich zu plagen. Ohje – jetzt schon??? Schnell Wasser trinken, Iso trinken und das jetzt jeden Kilometer.
Als ich dann das erste Mal nach Gücksburg reinkam und durchs Kurviertel in Richtung Sandwigstrasse kurbelte, dachte ich mich trifft der Schlag. Da waren Zuschauer links und rechts der immer schmaler werdenden Sandwigstrasse, als wenns den Mont Ventoux bei der Tour de France hinauf geht. Und jeder – sogar ich – wurde bejubelt, als wenn er irgendein Renn Star wäre. Yeah – das trieb mir fast die Tränen in die Augen. Die Stimmung war wirklich klasse und an dieser Stelle mal ein grosses Lob an die vielen Zuschauer – Glücksburger und Zugereiste – für die ausdauernde und lautstarke Unterstützung fast an der gesamten Strecke! Das hielt die Motivation bei uns Athleten an mancher Stelle aufrecht oder puschte diese sicherlich sogar. An bestimmten Stellen standen und sassen die Zuschauer sogar noch auf meiner 6ten Runde – und das war schon ganz schön spät
. Auf Höhe der Therme standen dann Anja und Peter das erste Mal und feuerten mich an – cool. Kurz darauf hatte ich mal Zeit auf den Tacho zu schauen. Zwei Klicks weiter auf Durchschnitt und was seh ich da?? 29,x km/h. Alter Schwede – ich wollts doch eigentlich langsam angehen. Hier war mir allerdings dann schon klar, dass ich das keine 5 weiteren runden halten kann.
Die weiteren Runden liefen an mir vorüber als wenn ich gar nicht selbst gefahren wäre. In der dritten Runde fragte ich mich fortwährend warum ich mir sowas antue, die vierte Runde war geprägt von weiteren Krämpfen und der Frage, ob ich lachen oder weinen soll, weils danach (nur) noch 2 Runden waren. In der 5. Runde liefs dann wieder ganz gut und ich denke das meine 6. Runde dann die beste war.
Alles in Allem war mein erster Ostseeman Einsatz nach 6:39 h vorbei und ich konnte sogar noch
aufrecht laufend das “Staffelholz” an Peter übergeben. Nachdem Peter losgelaufen war, überkamen mich ersteinmal haufenweise Gefühls- und Heulattacken. Ich hatte das tatsächlich geschafft (naklar schaffen andere noch ganz andere Sachen), ich war 180 Kilometer mit 27er Schnitt gefahren. Andererseits war ich von den permanenten Krämpfen, den Nacken- und Handgelenksschmerzen so dermassen geplagt, dass auch hier genug Grund für Heulattacken gegeben war. Aber letztlich überwog auf jeden Fall die Freude und nun gings für mich erstmal ans regenerieren.
Anja versorgte mich mit Wasser und mentalem Beistand und wir beide freuten uns riesig darüber, dass wir es geschafft hatten!
Nach einer knappen Stunde postierten wir uns an der Laufstrecke in der Nähe des Ziels, um Peters erste Runde zu beklatschen. Da kam er auch schon vorbei und sah gut und
frisch aus. Peter hatte sich eine Zeit bei 4:15 h bis 4:30 h vorgenommen und konnte ja auch schon aus Erfahrungen der bereits gelaufenen Marathons schöpfen. Auch nach der zweiten Runde sah alles nach einer Spitzenzeit aus. Irgendwie verloren wir dann aber das Zeitgefühl und wir glaubten plötzlich völlig euphorisch, dass Peter nun auf seine letzte Runde kommen müsste. Doch das Blatt wendete sich und als Peter nach 3:45 auf seine letzte Runde ging, klagte er über furchtbare Schmerzen in den Beinen. Er könne fast nur noch gehen und bräuchte zum Zieleinlauf auf jeden Fall unsere Unterstützung.
Nach 4:50 h tauchte Peter dann völlig Schmerzgeplagt an der Quellental-Brücke auf, wo Anja ihn für weitere mentale Unterstützung empfing. Cirka 300 Meter vor dem Ziel begleiteten wir Peter dann zusammen, um nach einer Gesamtzeit von 13:10:36 unseren Tagesabschluss zu finden. Juchuu – geschafft – unter 15 Stunden – Medaille ! Peter hatte aufgrund einer gereizten Achillis-Sehne wohl die letzten 1,5 Runden höllische Schmerzen erlitten und kam nur aufgrund dieser Verletzung auf eine 4:59:58, auf die wir aber mächtig stolz sind, denn Peter hat schliesslich auch für uns nicht aufgegeben!
Nach über 10 Monaten Vorbereitung (der eine mehr, der andere weniger) hatten wir es tatsächlich geschafft. Jeder hat dem anderen blind vertraut und für sich und die beiden anderen trainiert und gekämpft und am Ende steht ein solches Ergebnis, welches mir wesentlich mehr Wert ist als eine Zeit mit Platzierung unter den ersten 15 Teams oder ähnlicher Ehrgeiz. Dafür ist ja beim 2011er Ostseeman dann Platz, für dessen Teilnahme wir just heute grad die Anmeldebestätigung bekommen haben.
Also auf gehts Anja und Peter – packen wir die 12 Stunden Marke an. Mit Euch beiden immer wieder!
Als “alter Flensburger” kenne ich natürlich Glücksburg, Wees, Ringsberg, Bockholm und die Halbinsel Holnis gut. In meinen letzten Jahren in Flensburg (1999 – 2003) wohnte ich in Engelsby und hatte somit dieses Terrain als Rennrad-Trainings-Domizil auserkoren. Und wenn ich mir die Streckenführung jetzt so auf der Map genau anschaue, fühle ich mich wieder richtig zuhause – denn weite Teile der Strecke bin ich schon viele Male abgefahren.
Um einen genauen Überblick zu bekommen, in welchem Stundenschnitt ich diese Strecke sechs mal bewältigen kann, fahre ich diese Tage noch nach Flensburg, um auf der Strecke zu trainieren.
Ich freu mich tierisch, denn das Ganze ist bei der momentanen Wetterlage absolut traumhaft.
Hallo liebe Leser,
in einem meiner letzten Beiträge schrieb ich euch von meinen Beschwerden im Bereich der Bronchen – und auch von den Ergebnissen meiner Selbstdiagnose hierzu.
Nun hat ein Arztbesuch doch Klarheit gebracht, welche ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehen kann: ich habe Asthma und wurde nun eingeladen, regelmässig ein Spray zu benutzen und zu Atemtests zu erscheinen.
Aber warum auch ein lachendes Auge fragt sich bestimmt der eine oder andere? Nun, das Spray welches ich benutze (ich hoffe, dass es nicht auf der Dopingliste steht
) erweitert meine Bronchen und ich bekomme erstaunlich viel Luft beim Sport. So bekommen auch meine Muskeln wohl mehr Sauerstoff was gleichbedeutend mit mehr Leistung ist. Ich habe jedenfalls einen deutlichen Schub gemacht beim radeln.
So habe ich in dieser Woche doch tatsächlich knapp 120 Kilometer auf dem Rennrad gesessen, was erstaunlich gut ging.
Die Motivation ist also wieder sehr hoch und den letzten 3 Monaten der Vorbereitung sehe ich sehr hoffnungsvoll entgegen.
Wir schaffen das!
Hallihallo liebe Leser,
ok ich weiss – ich hab mich in Sachen Schreiben ganz schön gehen lassen in den letzten beiden Wochen. Aber das hat seine Gründe einfach nur im Beruflichen. Ich habe extrem viel um die Ohren zur Zeit und da bleibt grad noch Zeit fürs Training und das Schreiben bleibt auf der Strecke.
Aber ihr werdet mir zustimmen: das Training ist wichtiger
Und so bin ich auch wirklich gut dabeigewesen in den letzten beiden Wochen. Neben einigen Ruderschlägen und meiner ersten Rennrad-Ausfahrt am letzten Samstag (1,5 Std.) habe ich insgesamt 5 Trainingstage mit Spinning, bei Bernhard im Fitness-Studio Hauser verbracht und gestern sogar 120 Minuten auf dem Spinningbike geradelt! Bernhard hat mich inzwischen mit einem SLENDERTONE Speckweg Gürtel ausgestattet, den ich nun immer während des Trainings trage. Vorher haben wir noch genau die Maße an Taille, Bauch und Hüfte genommen und ich bin schon ganz gespannt, wie sich das Ganze nun nach 2 – 4 Wochen auswirkt. (Ich werde demnächst noch genau diesen Gürtel vorstellen – muss da noch ein paar Fotos machen und Infos rauslesen)
Eines habe ich auf jeden Fall geschafft – meine Gewichtsabnahme klappt jetzt gut. Zwar langsam aber stetig, habe ich mich heute auf glatte 102,5 kg runter ernährt und bin recht stolz darauf, dass ich so eisern bin.
Wenn ich die 107,2 kg vom 12.01.2010 dagegensetze, sind es nunmehr also schon 4,7 kg weniger, die ich mit mir rumschleppen muss. Das muss man sich mal vorstellen, das sind knapp 19 Pakete Butter !!!
Für mich sind 2 Aspekte ausschlaggebend dafür, dass es mittlerweile doch klappt mit dem Abnehmen. Zum ersten habe ich vom Joggen aufs Spinning umgesattelt (hehe, “umgesattelt”). Während ich beim Jogging immer nur 30 Minuten unterwegs war und somit gar nicht in den Bereich der Fettverbrennung hineinkam, schaffe ich inzwischen auf dem Spinningbike sogar 120 Minuten, was bei entsprechend kontrollierter Herzfrequenz also auf jeden Fall die Fettverbrennung anregt.
Zum zweiten habe ich mir vorgenommen morgens bis maximal 10 Uhr Süsses zu mir zu nehmen (Zucker im Kaffee, Marmelade, Nutella, etc), das Mittagessen aus guten Kohlehydraten und Eiweiss bis allerspätestens 16 Uhr gegessen zu haben und abends auf gar keinen Fall mehr Kohlehydrate anzufassen! Und jetzt scheints also zu wirken.
Meine Gewichtstabelle und die Trainingsübersicht versuche in den nächsten Tagen für Euch zu aktualisieren. Bis dahin wünsche ich mal ein schönes Wochenende.
Euer
IronFrank
Nein – nicht adoptieren! Abonnieren! Du hast absolut keine Ahnung wovon ich rede? Ok – ich erklärs Dir.
Wie schon vor 2 Wochen angekündigt, möchte ich heute mal eine kleine Anleitung dazu geben, wie Ihr lieben Leser den Ostseemenne Blog abonnieren könnt und somit immer schon mit einem kleinen Klick wisst, ob ich mich mal wieder durchgerungen habe, etwas für Euch zu schreiben
.
Das Zauberwort hierbei heisst RSS-Feed. Diese RSS-Feeds bieten uns die Möglichkeit, in Form eines Lesezeichens Updates auf Internetseiten unserer Wahl zu erfahren, ohne die Seiten besuchen zu müssen. Da ich selbst ausschliesslich den Mozilla Firefox Internetbrowser benutze, werde ich die Anleitung auch für diesen Browser schreiben. Benutzer des Microsoft Internetexplorers können aber versuchen analog zur Anleitung zu verfahren, da es im Grunde genommen genauso funktionieren sollte (leider aber nicht ganz so schick wie beim Firefox).
Also los gehts:
Wenn man auf ostseemenne.de gaaaanz nach unten scrollt, erblickt man unten links ein kleines oranges Icon. Dies ist der RSS-Feed-Button.
Klickt man nun auf diesen Button, öffnet sich das Feed-Fenster, welches im oberen Teil die Möglichkeit des Abonnement und im unteren Teil eine Auflistung der letzten Artikel des Blogs anzeigt.
Ja, jetzt sind es nur noch 164 Tage bis zum Start. Irgendwie vergeht die Zeit mal wieder wie im Fluge. Heute abend ist bei mir wieder Spinning angesagt. Während ich letzte Woche Freitag meine ersten 60 Minuten auf dem Spinning-Bike absolviert habe, waren es am Sonntag sogar schon 70 Minuten. Leider musste ich Montag und Dienstag aussetzen, da meine Beine doch ein wenig gestresst waren durch das radeln, aber ich denke, dass auch Regeneration ganz wichtig ist und man es niemals übertreiben darf – in meinem Alter
Was ich am Indoor-Radeln wirklich sehr schätze sind drei Dinge. Erstens sitze ich schon im verschneiten Februar auf dem Fahrrad (Ok, ein Trainingslager auf Mallorca wär mir lieber
), zweitens geniesse ich es, dass man mir im Fitness-Studio Hauser die Möglichkeit gibt, den Spinning-Raum ganz für mich allein zu nutzen – auch wenn kein Spinningkurs läuft und drittens schätze ich die absolute Kontrolle der Herzfrequenz, denn beim Dauerlauf ist es mir kaum möglich, den Puls auch nur einigermassen unten zu halten.
Meldung vom Gewicht: Abnahme stagniert – leider. Ich muss noch disziplinierter mit der Ernährung umgehen. Ich hoffe das ich da auch bald mal die Kurve kriege.
So freue ich mich also schon aufs radeln heute abend!
Grüße
Frank
Wieder ist eine Woche rum, in der ich es nicht geschafft habe, einen neuen Beitrag zu schreiben. Aber solange ich nur das Schreiben vernachlässige, tut das meinem Vorankommen in Sachen Ostseeman 2010 ja keinen Abbruch
Trotzdem war die Woche nicht gerade von allzuvielen sportlichen Aktivitäten geprägt. Am Dienstag konnte ich abends Dauerlaufen und auch am Samstag hats mich mal wieder in den Wald gelockt. Dabei waren dann am Dienstag 24:50 Minuten auf der Uhr und der Waldlauf dauerte sogar 27:47 – Alle Achtung, oder? Hier konnte ich einen Durchschittspuls von 145 Schlägen/min erreichen, was für mich wie ein toller Erfolg aussieht, nach 5 Wochen Training.
Auch mit dem Gewicht gehts weiter voran. Neuester Tiefststand: glatte 104 Kilo. Das macht also in 5 Wochen eine Gesamtabnahme von 3,2 Kilogramm – wenn ich das auf die restlichen knapp 7 Monate hochrechne – ohweiohwei – das wär echt klasse wenns so weiterginge!
Heut werde ich auf jeden Fall noch ne lockere Runde auf meinem Ruderbock verbringen und somit die Woche eigentlich zufrieden ausklingen lassen. Im nächsten Beitrag kommt auf jeden Fall die bereits letzte Woche versprochene Anleitung zum RSS Feed lesen und ein weiteres Versprechen – ich werde wieder regelmässiger schreiben.
Gehabt Euch wohl
Euer IronFrank
irgendwie war die gesamte Woche einfach nur frustrierend. Trotz ziemlich strenger Diät (auf jeden Fall für meine Verhältnisse) und zwei Sporteinheiten + Ausgleichssport komme ich nicht voran. Meine Motivation ist grad an einem Tiefpunkt angelangt, denn dass es mit der Gewichtsabnahme so schwer wird hätte ich nicht gedacht.
Gewünscht hätte ich mir heute die 103 Kg Marke zu erreichen, stattdessen sinds 104,2 Kg. Hab wirklich gehofft das es schneller geht.
Aus lauter Frust habe ich dann heute sogar ein paar Schokoladen-Ostereier (jaja die gibts schonwieder
) gefuttert und hoffe das mich morgen beim Wiegen nicht der Schlag trifft.
Am Donnerstag hatte ich eine Laufeinheit mit 25:51 min. und Durschnittspuls von 153. Das ging zwar ganz gut, aber der Puls ist eindeutig zu hoch!! Heisst also – weiter abnehmen und rudern.
Vielleicht schaff ichs auch endlich ins Fitnessstudio – zum Spinning – da könnt ich den Puls besser kontrollieren. Ich nehms mir mal fest vor.
Soviel für heut. Beim nächsten Mal schreib ich Euch mal was technisches. Ich werd euch erklären wie ihr meinen Blog abonnieren könnt, um stets zu sehen ob ich neu geschrieben habe.
Solong
Frank






